Bienen Gesundheits Informations System Steiermark
Registrierungspflicht für Imker und Bienenstände (29.2.2016)
Ab 01. April 2016 sind alle Personen und Betriebe, die Honigbienen halten, im Rahmen der Tierkennzeichnungsverordnung (TKZVO) meldepflichtig. Ab diesem Zeitpunkt sind die persönlichen bzw. betrieblichen Stammdaten in Form einer Erstmeldung zu melden. Diese Meldung kann persönlich an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (BH) oder über die örtlichen Bienenzuchtvereine (Ortsvereine) erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Newsletter (19.3.2016)
Lesen Sie den Newsletter vom März 2016 mit folgenden aktuellen Informationen:
  • Der Landesverband informierts:
    • Registrierungspflicht für Imkereien und Bienenstände
    • Zulassung eines neuen Tierarzneimittels gegen die Varroa-Milbe
  • Aus der Praxis:
    • Futterkranzproben zur AFB-Vorsorge
Varroa-Bekämpfungsmittel (24.9.2015)
Seit 19.01.2016 ist in Österreich das Mittel "Apitraz" (Wirkstoff Amitraz) zugelassen.
Dieses Tierarzneimittel wird in Form von imprägnierten Streifen angeboten. Es sollte angewendet werden, wenn im Vergleich zum Jahreshöchststand wenig Brut vorhanden ist, aber vor der Bildung der Wintertraube. Es wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die unsachgemäße Anwendung dieses Tierarzneimittels das Risiko der Bildung von Resistenzen erhöhen und zur Unwirksamkeit der Behandlung führen kann. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Fach- und Gebrauchsinformation für dieses Tierarzneimittel sowie für alle anderen, in Österreich zugelassenen Tierarzneimitteln zur Bekämpfung der Varroose.
Kleiner Bienenstockkäfer in Italien nachgewiesen (16.6.2015)
Informationen
  • Am 05. bzw. 17.09.2014 wurde in bzw. in der Nähe der Hafenstadt Gioia Tauro, Provinz Reggio Calabria, Italien erstmals ein Befall mit dem Kleinen Beutenkäfer gemeldet.
  • Untersuchungen durch das Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie haben mit Stichtag 04.12.2015 insgesamt 29 neue Fälle in verschiedenen Ortschaften der Region Kalabrien (Provinz Reggio Calabria) festgestellt.
  • Für Österreich besteht derzeit keine unmittelbare Gefahr.
  • In Österreich ist ein Befall mit dem Kleinen Bienenstockkäfer laut § 3 des Bienenseuchengesetzes anzeigepflichtig.
Die AGES empfiehlt
  • weder Bienenvölker noch Bienenköniginnen aus Italien zu importieren,
  • im Zuge von Wanderungen keine Bienenvölker nach Österreich zu verbringen.
Das Gesundheitsministerium informiert
  • Das Auftreten des kleinen Beutenkäfers in Kalabrien wird seitens der zuständigen Dienststellen der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
  • In den Ständigen Veterinärausschüssen wird zu diesem Thema immer der neueste Stand berichtet, der dann sowohl den Tierseuchenexperten der Bundesländer, des BMLFUW´s, der Veterinärmedizinischen Universität Wien als auch dem für Bienenseuchen zuständigen nationalen Referenzlabor schnellstmöglich übermittelt wird.
  • Genaue Eigenkontrolle und Einhaltung der Maßnahmen zur Verbringung bzw. in den Sperrzonen sind das Mittel der Wahl zur Prävention!
DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION
vom 12. Dezember 2014 betreffend bestimmte Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem bestätigten Auftreten des kleinen Bienenstockkäfers in Italien
Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Landes Steiermark gefördert
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