Bienen Gesundheits Informations System Steiermark
Varroa-Warnung! (5.9.2016)
Milbenbefall in einigen Monitoring-Völkern extrem hoch!
  • Der Befallsgrad an unseren Monitoring-Bienenständen liegt über dem Grenzwert, über dem in dieser Zeit des Jahres Probleme auftreten können und über dem Befallsdruck im Vergleichszeitraum der Vorjahre.
  • Bei Bienenvölkern an denen die Hauptentmilbung nicht effizient genug war, können jetzt Probleme auftreten.
  • Es ist daher wichtig, zur Zeit der Einwinterung den Befallsgrad der Bienenvölker mit Varroa-Milben zu ermitteln. Dazu kann man sowohl den natürlichen Abfall von Milben als auch den Befallsgrad von Bienen heranziehen.
  • Sollte der natürliche Abfall über 2 Milben pro Tag liegen oder eine Bienenprobe von etwa 300 Bienen mehr als 6 Milben enthalten (2%) ist es ratsam, eine weitere Behandlung durchzuführen. Dazu eignet sich eine Stossbehandlung mit dem Wirkstoff Ameisensäure oder der Einsatz von Produkten mit dem Wirkstoff Thymol.
Registrierungspflicht für Imker und Bienenstände (29.2.2016)
Ab 01. April 2016 sind alle Personen und Betriebe, die Honigbienen halten, im Rahmen der Tierkennzeichnungsverordnung (TKZVO) meldepflichtig. Ab diesem Zeitpunkt sind die persönlichen bzw. betrieblichen Stammdaten in Form einer Erstmeldung zu melden. Diese Meldung kann persönlich an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (BH) oder über die örtlichen Bienenzuchtvereine (Ortsvereine) erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Newsletter (8.9.2016)
Lesen Sie den Newsletter vom September 2016 mit folgenden aktuellen Informationen:
  • Aus der Praxis:
    • Varroa-Warnung
    • Kleiner Bienenstockkäfer
Varroa-Bekämpfungsmittel (24.9.2015)
Seit 19.01.2016 ist in Österreich das Mittel "Apitraz" (Wirkstoff Amitraz) zugelassen.
Dieses Tierarzneimittel wird in Form von imprägnierten Streifen angeboten. Es sollte angewendet werden, wenn im Vergleich zum Jahreshöchststand wenig Brut vorhanden ist, aber vor der Bildung der Wintertraube. Es wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die unsachgemäße Anwendung dieses Tierarzneimittels das Risiko der Bildung von Resistenzen erhöhen und zur Unwirksamkeit der Behandlung führen kann. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Fach- und Gebrauchsinformation für dieses Tierarzneimittel sowie für alle anderen, in Österreich zugelassenen Tierarzneimitteln zur Bekämpfung der Varroose.
Kleiner Bienenstockkäfer in Italien nachgewiesen (16.6.2015)
Informationen
  • Am 05. bzw. 17.09.2014 wurde in bzw. in der Nähe der Hafenstadt Gioia Tauro, Provinz Reggio Calabria, Italien erstmals ein Befall mit dem Kleinen Beutenkäfer gemeldet.
  • Untersuchungen durch das Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie haben seither mehrere neue Fälle in verschiedenen Ortschaften der Region Kalabrien festgestellt.
  • Für Österreich besteht derzeit keine unmittelbare Gefahr.
  • In Österreich ist ein Befall mit dem Kleinen Bienenstockkäfer laut § 3 des Bienenseuchengesetzes anzeigepflichtig.
Die AGES empfiehlt
  • weder Bienenvölker noch Bienenköniginnen aus Italien zu importieren,
  • im Zuge von Wanderungen keine Bienenvölker nach Österreich zu verbringen.
Das Gesundheitsministerium informiert
  • Das Auftreten des kleinen Beutenkäfers in Kalabrien wird seitens der zuständigen Dienststellen der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
  • In den Ständigen Veterinärausschüssen wird zu diesem Thema immer der neueste Stand berichtet, der dann sowohl den Tierseuchenexperten der Bundesländer, des BMLFUW´s, der Veterinärmedizinischen Universität Wien als auch dem für Bienenseuchen zuständigen nationalen Referenzlabor schnellstmöglich übermittelt wird.
  • Genaue Eigenkontrolle und Einhaltung der Maßnahmen zur Verbringung bzw. in den Sperrzonen sind das Mittel der Wahl zur Prävention!
DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION
vom 12. Dezember 2014 betreffend bestimmte Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem bestätigten Auftreten des kleinen Bienenstockkäfers in Italien
Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Landes Steiermark gefördert
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